Kundenzentriertes Innovationsmanagement

DAS IMPULSE LEAD USER CONCEPT

Ohne Innovationen kann heute kaum noch ein Unternehmen überleben.

Unnötigerweise beschränken sich die Hersteller bei ihren Neuerungen sehr häufig auf kleine Schritte und wagen keine raumgreifenden Innovationen, so genannte Breakthroughs, die den Markt positiv überraschen würden oder sogar vom Markt gefordert wären.

Daher ist es notwendig, die verschiedenen Quellen der Innovationsfindung mit geeigneten Methoden zu unter-suchen und den Unternehmen zugänglich zu machen.

Traditionelle Methoden der Marktforschung stoßen bei der Innovationsfindung sehr schnell an ihre Grenzen, da Marktforschungen oftmals mit repräsentativen Stichproben arbeiten und somit den durchschnittlichen Nutzer abbilden.

Der durchschnittliche Nutzer artikuliert sich aber selten zu zukunftsweisenden Bedürfnissen und Anforderungen, da er sich zu sehr an gegenwärtigen Produkten und Dienstleistungen orientiert. Deshalb ist es wichtig im Rahmen von Innovationsprojekten auf die Zusammenarbeit mit besonders qualifizierten und fortschrittlichen Kunden, den Lead Usern zu setzen und kreative Marktforschungstools in den Prozess einzubinden.

Das kundenzentrierte Innovationsmanagement unter Berücksichtigung von Lead Usern und kreativen Marktforschungstools unterscheidet sich zu traditionellen Innovationsprozessen unter anderem im Zeitpunkt der Einbindung des Kunden in den Innovationsprozess. Nur die frühest mögliche Einbindung des Kunden ermöglicht ein marktorientiertes Innovationsmanagement.

Die Einbindung der Kunden in den Innovationsprozess ist ein iterativer Prozess, bei dem mit den Kunden mehrmalig Designs, Prototypen, Konzepte oder ähnliches diskutiert werden sollten.

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